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Der weibliche Zyklus ist die
Grundlage
für natürliche Verhütung
In der folgenden Graphik werden die wichtigsten Abläufe im
Körper dargestellt und gezeigt, wie der Baby-Comp / Lady-Comp
/ Pearly darauf reagiert.
Die oberste Spalte zeigt die Fruchtbarkeit im Verlauf des Monatszyklus.
In der Spalte darunter sieht man, wie Baby-Comp / Lady-Comp /
Pearly diese unterschiedlichen Fruchtbarkeitsstufen anzeigen.
Für die natürliche Verhütung gilt: Fruchtbarkeit
besteht am Tag des Eisprungs und fünf Tage davor, da Spermien
unter günstigen Bedingungen bis zu 120 Stunden im Gebärmutterhals
befruchtungsfähig bleiben. Die höchste Fruchtbarkeit
besteht am Tag des Eisprungs und zwei Tage vorher. In der Zyklushälfte
vor dem Eisprung produziert der heranreifende Follikel, in dem
sich die Eizelle befindet, zunehmend Östrogen, das im Körper
der Frau für die Reifung der Eizelle günstige Bedingungen
schafft.
Die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung ist dabei um so geringer,
je länger es noch bis zum nächsten Eisprung ist. Denn:
Nach einem Geschlechtsverkehr verlieren immer mehr Spermien ihre
Befruchtungsfähigkeit. So ist zum Beispiel sicher, dass nach
einem Geschlechtsverkehr fünf Tage vor dem Eisprung am Tag
des Eisprungs keine befruchtungsfähigen Spermien mehr im
Körper der Frau existieren. In der Zyklushälfte nach
dem Eisprung besteht völlige Unfruchtbarkeit. Der gesprungene
Follikel wandelt sich - nachdem er die Eizelle freigesetzt hat
- in den sogenannten Gelbkörper, der Gestagen produziert
und eine Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter
ermöglicht.
Unter anderem hat das im Blutstrom zirkulierende Gestagen zwei
Wirkungen, die für die Familienplanung mit dem Baby-Comp
wichtig sind:
- Über einen Rückkopplungsmechanismus mit der Zyklussteuerzentrale
im Hirnstamm verhindert Gestagen, dass in diesem Zyklus ein
weiterer Eisprung ausgelöst wird.Dadurch gibt es in jedem
Zyklus nur einen Eisprung. Und falls mehrere Eisprünge
erfolgen sollten, so finden diese innerhalb des gleichen Tages
statt. Gestagen im Blut heißt für die Steuerzentrale,
dass möglicherweise schon eine Schwangerschaft eingetreten
ist und ein weiterer Eisprung deshalb unnötig oder sogar
schädlich ist. Diesen Mechanismus macht man sich auch bei
der Pille zunutze, indem man dem Körper ständig synthetische
Gestagene zuführt, dem Körper also ständig eine
zweite Zyklushälfte oder eine Schwangerschaft vortäuscht
und damit den Eintritt eines Eisprungs hemmt. Die Folgen, die
das für den Körper, die Blutgerinnung und das Befinden
hat, werden von Fachleuten immer kritischer betrachtet.
- Gestagen erhöht die Körpertemperatur um ca. 0,20
bis 0,45° Celsius. Ein Eisprung ist also immer mit einem
leichten Anstieg der Körpertemperatur verbunden. Ist die
Körpertemperatur zyklusbedingt erhöht, ist soviel
Gestagen im Blut, dass ein Eisprung zuverlässig verhindert
wird - es ist keine Schwangerschaft möglich. Kommt es zu
keiner Befruchtung, so ist die Lebensdauer des Gelbkörpers
biologisch auf 10 bis höchstens 16 Tage beschränkt.
Dann trocknet er ein, und der Hormonspiegel im Blut sinkt. Dadurch
bricht in der Gebärmutter die Schleimhaut zusammen. Es
kommt zur Abbruchblutung, der Menstruation. Der nächste
Zyklus beginnt mit dem Heranreifen eines neuen Follikels. Im
Falle einer Befruchtung bleibt durch eine Rückmeldung von
der sich einnistenden Schwangerschaft der Gelbkörper erhalten.
Er wächst zum grossen Schwangerschaftsgelbkörper heran,
der immer mehr Gestagen produziert und so die Schwangerschaft
erhält. Die Temperatur bleibt erhöht, die Menstruation
bleibt aus. Wie wir heute wissen, gilt dies für die ersten
zwei Monate einer Schwangerschaft. Gegen Ende des dritten Schwangerschaftsmonates
sinken die Temperaturen wieder etwas und bleiben auf diesem
Stand bis zur Geburt.

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Zur Erläuterung:
Die Angabe in der Graphik "fruchtbar: 4 bis 7 Tage"
bezieht sich auf die Mindestanzahl der Tage, an denen Enthaltsamkeit
erforderlich sein kann um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Generell
wird von 6 Tagen Fruchtbarkeit ausgegangen (5 Tage Überlebensfähigkeit
der Spermien, 1 Tag Lebensfähigkeit für das Ei). Da
sich aber der Zyklus jeder Frau anders darstellt und eine zuverlässige
Vorhersage der fruchtbaren Tage nur unter Beachtung aller Regeln
der natürlichen Empfängnisverhütung möglich
ist (bei Babycomp / Ladycomp / Pearly erledigt das die Programmierung)
darf von dieser Aussage allein keine Verhaltensregel für
den Einzelfall abgeleitet werden.
Für Information zu verschiedenen Themen wie Verhütung,
Elternschaft etc. empfehlen wir auch die Seite elternforen.com
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